Kochvorführungen, Masterclasses, Talks und eine riesige Fachausstellung: Am 29. September 2026 besuchten die Klassen BSHOF25 und BSKO24+ der BBS Vulkaneifel die Rolling Pin Convention in Düsseldorf. Die Veranstalter nennen sie das größte Branchenevent Deutschlands.

Früh am Morgen ging es mit der Bahn aus der Eifel Richtung Rheinland. Mit dabei unsere Nachwuchstalente des zweiten Ausbildungsjahres. Ziel war die Rolling Pin Convention in Düsseldorf. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „The Land of Inspiration“, und die Zahlen dahinter können sich sehen lassen. Laut Veranstalter kamen mehr als 10.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Über 100 Köchinnen und Köche, Sommeliers, Barkeeper und Fachleute traten auf fünf Bühnen auf, außerdem gab es eine interaktive Ausstellung auf über 6.000 Quadratmetern. Die Convention ist eine reine Fachveranstaltung, für die Öffentlichkeit ist sie nicht zugänglich.
Spitzenköche zum Anfassen
Auf der Summit.Stage, der Chefs.Stage, der DNA.Stage, im Food.Lab und in der School of Wine gaben bekannte Namen der Branche Einblicke in ihre Arbeit. Dazu gehörten Sara Aqel, Tim Mälzer, Tim Raue, Jan Hartwig und der dänische Ausnahmekoch Rasmus Munk. Höhepunkt des Programms war am zweiten Tag der erste Auftritt von Jamie Oliver auf einer deutschen Gastro-Fachkonferenz. Er sprach über „Fehler, Lektionen, Comebacks“. Am Vorabend waren bereits die Rolling Pin.Awards verliehen worden, unter anderem die Auszeichnungen „100 Best Chefs Germany“ und „50 Best Sommeliers Germany“.
Unterricht mal anders
Besonders spannend war für unsere Schülerinnen und Schüler die Fachausstellung. Hier stellten Produzenten und Lieferanten neue Produkte, Trends und Konzepte vor. Hier ließ sich an vielen Beispielen und mit allen Sinnen erfassen, was wir im Unterricht zu Gästeberatung, Verkaufsförderung und Marketing besprechen: Gäste kaufen nicht nur ein Produkt, sondern ein Erlebnis.
Auch Themen wie Nachhaltigkeit, Fermentation, vegane Küche und Arbeitgeberattraktivität waren auf dem Gelände überall präsent. Unsere Azubis bekamen so einen Eindruck davon, wie vielfältig und kreativ ihre Branche ist und welche Wege ihnen nach der Ausbildung offenstehen.
Müde, aber mit vielen neuen Ideen im Gepäck ging es am Abend zurück in die Eifel. Die Eindrücke werden wir in den kommenden Unterrichtsstunden aufgreifen und vertiefen.
Daniela Buhl, Judith Krauß, Benedikt Wolf und Natalie Riplinger
